Verbraucherkreditrichtlinien
Mittlerweile kann man übers Internet nicht mehr nur mit Kreditanbietern im eigenen Land Geschäfte machen, sondern kann auch an Kreditanbieter aus ganz Europa geraten. Deshalb wurden Verbraucherkreditrichtlinien aufgestellt, nach denen die Kreditanbieter gezwungen sind den Zinssatz für ihre präsentierten Produkte genau anzugeben.
Grundsätzlich nennen die Banken Kunden immer repräsentative Kreditbeispiele, die für den Großteil der Kunden erhältlich sind. Wie das tatsächliche Angebot und der entsprechende Zinssatz jedoch hängt jeweils auch von der Kreditwürdigkeit des Antragsstellers ab. Bei vielen Darlehen, die zur Umschuldung eingesetzt werden können, richtet sich der endgültige Jahreszins danach, ob der Antragsteller Einträge beim KSV (Kreditschutzverband) oder der deutschen Schufa vorliegen hat. Eine mangelnde Bonität kann natürlich auch hier zur Ablehnung des Kreditantrages führen.
Trotzdem kann eine Umschuldung auch bei negativer Auskunft möglich werden, wenn man einen Kredit ohne KSV oder Schufa wählt oder sich über spezielle Vermittlungsportalse ein Darlehen von Privat besorgt. Allerdings kann dieser Weg am Ende deutlich teuerer werden als der Altkredit. Es wird sicherlich einen triftigen Grund geben, wenn die Banken einen Kreditantrag abgelehnt haben. Die Bank sieht nämlich nicht nur den eigenen Gewinn, sondern hat auch ihren Kunden gegenüber eine Sorgfaltspflicht. Daher wird eine Bank einen Kunden nicht absichtlich in den kompletten Ruin schliddern lassen, indem sie eine nicht tragbare Umschuldung genehmigt.
Zudem bleibt zu bedenken, dass die Umschuldung Leuten, die darin den letzten Ausweg vor einer drohenden Insolvenz sehen, nicht zur Problemlösung gereicht. Meist wird das Problem damit nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.